Vom Segen der Minijobs für …

Minijobs gefährden reguläre Stellen schreibt die Süddeutsch Zeitung.

Seit der Einführung der Minijobs ist Deutschlands Wirtschaft wieder auf der Erholungskurs, weil dank der Minijobs das Verhältnis zwischen tatsächlich geleisteter und bezahlter Arbeit wieder stimmig geworden ist. Im Bundesdurchschnitt natürlich nur. Für den Einzelnen mag das ganz anders aussehen. Wir leisten uns aber schließlich auch ein Heer von sehr gut bezahlten Schmarotzern, deren Arbeit wenig, oder gar nichts nutzt. Manchmal schaden sie sogar nur: Partei- und Gewerkschaftsfunktionäre, Finanz- und Krankenkassenbeamte, Angestellte im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Rechtsanwälte, die nur Abmahnungen verschicken usw. usf.

Damit wir all diese Schmarotzer auch weiterhin gut durchfüttern können, müssen halt schon mal manche etwas härter arbeiten und weniger Lohn hinnehmen. [Leider ist ist der zweite Teil dieses schönen Satzes nicht von mir. Er stammt aus einen Sozialgerichtsurteil.]

Große Taten in der Geschichte verlangen nun mal ihre Opfer. War beim Bau der Pyramiden auch nicht anders.

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Eine Antwort to “Vom Segen der Minijobs für …”

  1. Idebenone Says:

    Aber benötigt das Volk überhaupt staatlichen Rundfunk- und staatliches Fernsehen? Was das Volk benötigt oder nicht bestimmen die Politiker und warum soll es beim Radio und Fernsehen denn auch anders sein. Hier ist in den Jahren des politisch gewollten öffentlich rechtlichen Unterhaltungsbereich ein von den Bürgern zwangsfinanziertes Imperium entstanden, dass 22 Fernsehsender, 67 Radioprogramme und zahlreiche Webseiten umfasst und das alles in immer weiter steigender Tendenz. Mit den staatlich garantierten nie versiegenden Geldquellen können marode Fernsehanstalten, ein unüberschaubares Heer an Mitarbeitern, teure Sportveranstaltungen und diverse Stars locker bezahlt werden. Die Qualität indes, ist gegenüber den werbefinanzierten privaten Sendern jedoch nicht besser, mal abgesehen von den ständigen Werbeunterbrechungen im Programm, die es jedoch bei den staatlich Subventionierten zwischen 18:00 und 20:00 Uhr ebenfalls noch gibt. Bei den Radiosendern haben die lokalen, sich selbstfinanzierenden Radioprogramme schon längst die Staatlichen in der Hörergunst überflügelt. Auch bei den Einschaltquoten der Fernsehprogramme stehen die Privaten den öffentlich rechtlichen Sendern nicht viel nach. Politiker, die üblicher Weise ständig den Wettbewerb hervorheben, prognostizieren und fördern wollen, zeigen im Bezug der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten offen die doppelte Moral der politischen Denkensweisen.

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