Archive for Mai 2013

Ärztetag verabschieded Entschluss zur Korruption

30.05.2013

In derm Entschluss heißt es ua.

Der 116. Deutsche Ärztetag in Hannover fordert die Bundesregierung auf, keinen generellen Korruptionsstraftatbestand ausschließlich für Ärzte zu schaffen. Sollten strafrechtliche Regelungen eingeführt werden, müssen diese für alle Beteiligten im Gesundheitswesen gleichermaßen gelten, also auch für die Hersteller von Arzneimitteln und Medizinprodukten sowie für Krankenkassenvertreter.

Und was ist mit Gesundheitspolitikern? Die Abgeordneten in den Gesundheitsausschüssen (wie der Herr mit der Fliege zB.), die Mitarbeiter in den Gesundheits- und Sozialministerien, und nicht zu vergessen die KV-Funktionäre, und was ist mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA). Da ist doch die wirkliche Musik drin.

Es gibt doch kaum noch einen Beschluss des GBA, der nicht erkennen lässt, dass sich nur wieder  irgendwelche Partikularinteressen durchgesetzt haben.

Rückgang der Bereitschaft zur Organspende

25.05.2013

Nun ist nach einer neusten Studie auch in den USA ein Rückgang der Spendenbereitschaft zu verzeichnen. Die USA waren bislang ein Musterland was die Spendenbereitschaft betraf. Sie hatte ja auch das freieste Gesundheitswesen und die freieste Gesellschaft. Nun ist, Obama sei dank, auch das amerikanische Gesundheitswesen auf dem besten Wege sozialisiert zu werden und als Auswirkung dessen geht wie in allen anderen Ländern mit staatlich reguliertem Gesundheitswesen die Solidarität der Menschen untereinander zurück.

Der Zusammenhang mag logisch nicht offensichtlich erscheinen, weil Sozialpolitiker aller couleur sich die größte Mühe geben ihre Interventionen als gerade eine Durchsetzung der Solidarität zu verschleiern. Aber es ist doch wohl logisch, dass in einem freien System, in welchem die Menschen nach ihren Leistungen bewertet werden, die Bereitschaft solche Leistungen für andere zu erbringen steigt. Das trifft nicht nur für materielle sondern natürlich auch ganz speziell für emotionale, partnerschaftliche Leistungen zu.

In einem staatlich dominierten System dagegen kann von einer partnerschaftlichen Leistung kaum eine entsprechende Gegenleistung erwartet werden. Während in einer freien Gesellschaft sich die Menschen an den Mitmenschen in ihrer unmittelbaren Umgebung orientieren ist es bei staatlich dominierten Systemen eben nur der Staat bei dem sich eine Anbiederung bezahlt macht. Mit anderen Worten in Diktaturen zahlt es sich eher aus seinen Nachbarn wegen Steuerhinterziehung anzuzeigen, als ihm eine Niere zu spenden.

Traurig aber wahr. Den Gipfel dessen was staatliche Einmischung für die Betroffenen selbst für Nachteile bietet, hat der in Deutschland kürzlich viel diskutierte angebliche „Transplanationsskandal“ bewirkt. Die staatlichen Stellen haben mit ihrer Einmischung nichts weiter erreicht als dass die Transplantationsbereitschaft weiter erheblich gefallen ist. Vielen Patienten wurde damit ganz klar geschadet.

Jedes Unterdrückungssystem

22.05.2013

Jedes Unterdrückungssystem – zumindest seit Rom – arbeitet mit dem Prinzip teile und herrsche. Diejenigen, die in diesem System zu den Privilegierten gehören, hatten einfach nur Glück, nichts weiter. Sie mögen es selbst nicht so sehen, sondern ihr Glück ihren überragenden Fähigkeiten zuschreiben. Die Sklaven, die dem Cäsar im Kolosseum Wein einschenken durften, mögen hochmütig auf jene herabgesehen haben, die sich unten zur Belustigung des Volkes haben zerfleischen lassen müssen. Vielleicht haben sogar einige über die verzweifelten Hilfeschreie gelästert.

Aber, es zeugt keinesfalls von überragender Intelligenz, wenn man die vom System Benachteiligten, verzweifelt um ihre Anerkennung ringenden in ihrer Frustration als Misanthrop beschimpft. Im Gegenteil.