Das System frisst seine Ärzte

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Die MMW stellt die Frage in den Raum, ob das Gesundheitssystem die Ärzte verschleißt. Gemeint ist Burnout (https://www.springermedizin.de/fuehlen-sie-sich-vom-burnout-bedroht-dann-sollten-sie-sich-diese/12225870). Eine Erkrankung, die auch bei Ärzten in zunehmendem Maße diagnostiziert wird.

Natürlich, die Antwort ist ein klares Ja. Das Gesundheitssystem hat auch nicht die Aufgabe Ärzte oder Patienten zu schützen, weshalb ich es auch auf diesen Seiten besser vom Gesundheitsunwesen spreche.

Es gab mal eine Zeit wo sich die Ärzte, Schwestern und Pfleger für Ihre Patienten aufopferten und dafür den gebührenden Lohn in Form gesellschaftlichen Ansehens bekamen. Sicher, auch damals sind Ärzte krank geworden, aber Burnout war bedeutend seltener, trotz bedeutend höherer Arbeitsbelastung.

Diese Periode war Anfang diese Jahrhunderts endgültig vorbei, als alle Medien in konzertanter Aktion auf die Im Gesundheitswesen tätigen einzuhacken. (Eine ähnliche konzertante Aktion erleben wir gegenwärtig von nicht ungefähr auch bei der Kriegshetze.) Der Grund, dass man lediglich an das Geld wollte was diese Menschen verdienen und für die Patienten ausgaben mag den wenigsten damals eingeleuchtet haben.

Sparen ist ein Begriff der so positiv besetzt ist, dass ihn keiner mehr zu hinterfragen wagt. Sparen macht aber nur einen Sinn wenn man weiß wofür man spart. Nun wo so viele Kriege in der Welt geführt werden und so viel Geld für Rüstung ausgegeben werden soll, wie noch nie , nun wissen wir wofür gespart werden sollte.

Also der Burnout der Ärzte ist von den Rüstungsprofiteuren einkalkuliert. Diese Ärzte sind halt auch nur Opfer der Krieges.

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