Archive for the ‘Korruption’ Category

BigPharma als organisiertes Verbrechen

05.06.2017

In diesem Buch nimmt Dr. Peter Gøtzsche BigPharma auseinander.

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Vaxxed – der kursorisch Einblick in den Sumpf staatlicher Gesundheitspolitik

09.04.2017

Wer tatsächlich glaubt, dass staatliches Gesundheitswesen dafür da ist von den Bürgern Schaden abzuwenden, sollte sich diesen Film anschauen. Wer glaubt, dass die Staatliche Kontrolle Transparenz und Öffentlichkeit garantiert, sollte sich diesen Film anschauen. Wer kleine Unregelmäßigkeiten im Gesundheitssystem als unvermeidbar ansieht und als eine Bagatelle, die durch die vorhandenen Regularien schnell beseitigt werden können, sollte sich diesen Film anschauen.

Klagemauer.tv gibt eine interessante Hintergründe zu diesem Film.

 

Und weitere Informationen nebst einen Trailer finden Sie auf der Website.

„Die Rosinenpickerei der Vertragsärzte ist nicht akzeptabel“

05.04.2017

behauptet ein Gesundheitsfunktionär, Georg Baum, seines Amtes DKG-Hauptgeschäftsführer. Der Hintergrund. Die Krankenhäuser fordern mehr Geld, weil die Rettungsstellen angeblich mit Bagatellfällen überlastet sind. Diese sogenannten Bagatellfälle finden sich nur deshalb in den Rettungsstellen ein, weil die Patienten bei den niedergelassenen Fach- und Hausärzten wegen deren Überlastung keinen Termin bekommen der zu lange warten müssen.

Erst einmal grundsätzlich ist anzumerken, dass Rosinenpickerei kein Merkmal einer freien Marktwirtschaft ist, sondern immer nur dort entstehen kann, wo der freie Markt durch administrative Maßnahmen des Staates außer Kraft gesetzt wurde. In einem Freien Markt würde sich der Preis nach Angebot und Nachfrage regeln. Eine große Nachfrage nach Behandlung dieser Bagatellfälle würde den Preis für deren Behandlung steigen und mehr Behandler würden es attraktiv genug finden auch diese zu behandeln. Das Problem würde sich innerhalb kürzester Zeit von ganz allein lösen, gäbe es nur einen freien Markt.

Es gibt aber keinen freien Markt im Gesundheitsunwesen. Der Staat hat strenge Regelungen für die Höhe der Vergütung eingeführt, nach denen werden sogenannten Bagatellfälle äußerst schlecht bezahlt. Das ist wohlgemerkt Absicht der staatlichen Regulierungsorgane. Diese könnten sehr wohl auch den Preis wie auf dem freien Mark kurzfristig anpassen. Aber genau das wollen sie nicht. Das wollen sie nicht damit gerade Rosinenpickerei möglich wird.

Um es also noch einmal ganz klar und eindeutig herauszustellen: Rosinenpickerei ist die klare und eindeutige Absicht staatlicher Regulation. Ein solches Verhalten dann einzelnen Berufsgruppen vorzuwerfen ist pure Heuchelei. Es ist ganz einfach der Versuch die staatlichen Regularien zur Rosinenpickerei auf eine kleine privilegierte Gruppe von Cronies zu begrenzen und andere auszugrenzen.

Das ganze könnte man sozusagen als administrative Rosinenpickerei bezeichnen, nämlich die Vergütung zu denjenigen Cronies zu leiten, von denen man sich den größten Nutzen in Form von Rückflüssen verspricht.

Die Alternativlosigkkeit der Gesundheitspolitik

18.08.2013

Einen sehr schönen Artikel über die Sinnlosigkeit von Petitionen in der Politik fand  ich hier (http://blog.durchblick-gesundheit.de/2013/08/05/ist-das-sachleistungsprinzip-am-ende-2/).  Ich finde das Engagement der Autorin Dr. med. Pamela Havekost bewundernswert. Dennoch halte ich es eher mit Larken  Rose der ein solches Engagement nicht nur  für sinnlos sondern eher sogar für  schädlich hält, weil es den gefährlichsten Aberglauben  überhaupt aufrecht erhält.

Man kann nicht gegen den Aberglauben an Hexen und  Gespenster vorgehen, indem man neue Möglichkeiten vorschlägt solche Kreaturen zu bekämpfen.

Die in dem erwähnten Blog geschilderten Tatsachen, dass Petitionen völlig ungehört verhallen und rücksichtslos Gesetze verabschiedet werden, die gegen die Verfassung verstoßen sind eigentlich Beweise genug für Larken Roses These,  dass der Glaube an eine fürsorglichen und wohlwollenden Staat nichts anderes als ein sorgfältig gezüchteter Aberglaube sind. Wer weitere Beispiele sucht wird sie leicht finden, sobald er oder sie die Augen dafür geöffnet hat.

Der Hacker der Herzschrittmacher ist tot

29.07.2013

Otto Prokop war ein hervorragender Wissenschaftler. Als Chef der Gerichtsmedizin verstand er es nicht nur viele seiner Assistenten für die Wissenschaft zu begeistern, er war auch ein brillanter Redner. Seiner Vorlesungen waren immer sehr gut besucht. Sie waren mitunter so gut besucht, dass die Assistenten durch dir Reihen fragten, ob denn überhaupt noch Medizinstudenten Platz gefunden hätten. Es ist ja auch ein spannendes Thema, die Gerichtsmedizin, und Prokopp konnte so spannend verkaufen, dass man sich von Seiten der Charité entschloss eine populärwissenschaftliche Sonntagsvorlesung für ein breites Berliner Publikum zu organisieren. Eines seiner Themen war „Der perfekte Mord“, und wie es so sein sollte, kam natürlich bei der Vorlesung heraus, dass es einen perfekten Mord nicht gibt, weil die Gerichtsmediziner immer etwas finden, was den Mord beweisen könnte.

Nun das ist natürlich nicht so. Im Seminar erzählten uns dann schon mal einige Assistenten, davon wie man Morde so geschickt durchführen könnte, dass Sie am Ende nicht nachweisbar wären. Eine Methode war, so erinnere ich mich, einen Herzschrittmacher zu manipulieren. Das gelang mit wenigen überall erhältlichen Bauelementen und der Energie einer gewöhnlichen Taschenlampe. Dies war ein streng gehütetes Geheimnis der DDR-Medizintechnik und ich war überzeugt, dass dies nur eine Problem der schlichten Bauweise der DDR-Schrittmacher war, und dass so etwas heute einfach nicht mehr möglich wäre. Dann las ich aber diesen Artikel.

Ein jungen Mann von 35 Jahren war plötzlich verstorben. Nein, nicht etwa, weil er auch einen Schrittmacher trug, sondern weil er die Welt darüber aufklären wollte, wie sich auch heute noch Schrittmacher manipulieren lassen. Eigentlich ist das völlig klar. Was da heute als Schrittmacher eingepflanzt wird, sind hochkomplizierte Computer mit einem direkten Draht zum Herzen. Diese kleinen Schrittmacher-Computer benötigen so etwas wie Bluetooth oder WLAN, damit man mit ihnen Daten austauschen und die Steuerung umprogrammieren kann. Es erscheint doch eigentlich nur allzu logisch, dass man sich auch in dieses System einhacken kann. Barnaby Jack hatte das herausgefunden und wollte es auf der jährlichen Black Hat Conference in Vegas, der größten Hacker-Konferenz Nordamerikas präsentieren.

Und nun ist er tot. Plötzlich und unerwartet. Das riecht doch nach Verschwörung. Zwar beteuert der oben zitierte Artikel, dass es keine Hinweise für ein Verbrechen gäbe und man den Leichnam zur Obduktion in die Gerichtsmedizin überführt hatte. Aber was bedeutet das schon…

Zwar behauptet der Artikel weiter, Barnaby Jack hätte sich keine Feinde gemacht, weil er immer zuerst die Hersteller informierte, aber ist dieses Argument wirklich überzeugend? Man versetze sich mal in die Lage eines Schrittmacherträgers, der erfahren würde, dass ihn jeder an irgendeiner Ecke mit einem kleinen Funkgerät, vielleicht sogar mit einer App auf seinem iPhon umbringen kann, ohne dabei auch nur die geringsten Spuren zu hinterlassen. Man stelle sich die Panikwelle unter den Schrittmacherträgern vor, immerhin 2,6% der über 75 jährigen in den USA. Man stelle sich vor wie sich Patienten entscheiden würden, wenn Ihnen Ärzte eine Schrittmacher anbieten würden. Man stelle sich die Aktienkurse vor. Und dann versetze man sich in die Lage derjenigen die solche Aktien besitzen. Erscheint es da wirklich plausibel, dass eine Vorabinformation vor Anfeindungen schützt?

Medikamente – Korruption in Zulassung und Vermarktung

23.06.2013

Das Beispiel der USA hier anhand der FDA erkrlart ist sicher ähnlich in Europa.

http://mises.org/media/7780/Drugs-The-Good-The-Bad-and-The-Ugly

Die wichtigsten Headlines:

  • Es sterben mehr Menschen an Nebenwirkungen und Überdosierungen von FDA zugelassenen Medikamenten als von verbotenen Drogen.
  • Die FDA als Zulassungsbehörde ist einzig und allein durch interne Bürokratische Anreize kontrolliert.

Was sind gute, schlechte und hässliche Medikamente

  1. Gute Medikamente sind solche die über den freien Markt reguliert werden. Diese sind billig und häufig sehr effektiv. (zB. Aspirin, Magnesium-Supplemete).
  2. Schlechte Medikamente sind solche die nur über den Schwarzmarkt reguliert werden. Diese sind teuer und werden oft mit negativen Folgen konsumiert.
  3. Hässliche Medikamente sind solche, die über die Bürokratie der Zulassung gegangen sind.

Evidenzbasierte Blutzuckermessung

19.06.2013

Eine kürzliche in San Francisco vorgestellten Studie konnte zeigen, dass Blutzuckerselbstmessung langfristig die Diabeteseinstellung verbessert. Das wundert eigentlich niemand. Im Gegenteil, dass lässt sich für jeden schon mit simpelster Logik herleiten. Der gesunde Körper misst laufend den Blutzucker und passt entsprechend die Insulindosis an. Je näher man den Patienten mit künstlichen Mitteln an diesen gesunden Normalzustand bringt, desto besser. Dennoch in unserer von Irrationalität, man könnte auch sagen Dummheit, beherrschten Welt muss eine evidenzbasierte Studie her, die das auch wirklich belegt. Erst dann ist es den administrativen Stellen tatsächlich möglich auch die Kosten zu bezahlen.

Wem es tatsächlich logisch erscheint, dass man einen medizinisch völlig plausiblen Sachverhalt evidenzbasiert nachweisen muss, bevor man ihm Gesetzeskraft verleiht, der wir mir bestimmt auch erklären können, warum es auf der anderen Seite keine evidenzbasierte Studie dazu gibt, dass die Blutzuckereinstellung bei denjenigen Patienten und Praxen am besten läuft, wo die Messgeräte entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zB. regelmäßig in einem Ringversuch geprüft werden. Plausibel ist das nicht, denn der Diabetiker benötigt nur eine ungefähre Vorstellung, ob sein Blutzucker hoch oder niedrig ist um entsprechend zu reagieren. Ein paar Prozent Abweichung nach oben oder unten spielt da kaum eine Rolle.  Aber Logik zählt wie immer in der Politik nicht und evidenzbasierte Medizin in solchen Fällen offensichtlich auch nicht. Also Willkür?

Ich erinnere mich an eine Diabetes-Fortbildung, wo uns so ein dicker Laborarzt, anhand schöner Kurven erklärte wie schrecklich doch nach einiger Zeit die Messwerte von Blutzuckermessgeräten von dem tatsächlichen Laborwert abweichen. Diese Untersuchungen mögen durchaus stimmen, nur den Beweis, dass sich dies auch auf die Diabetesbehandlung oder besser noch auf das Überleben und die Lebensqualität der Patienten auswirkt, diesen Beweis blieb uns der Kollege Laborarzt schuldig. Mit diesen Diagrammen tourten die Laborärzte durchs Land und überzeugten die regulationsversessenen Politiker. Es wurde strenge Regeln der Qualitätskontrolle eingeführt.

Sicher es ging um viel Geld. Die Laborärzte konnten über diesen Hebel die Laborleistungen monopolisieren. Ich kenne mindestens zwei Kollegen, die sicherlich ein ausgezeichnetes Labor betrieben hatten, aber denen die Laborärzte mit solcher staatlichen Macht das Labor kaput machen konnten.

Daran musste ich denken als nun ein Schreiben unseres Labors auf meinen Tisch flatterte in dem die Laborärzte um Solidarität und Unterstützung baten. Hier kann ich nur das wiederholen, was ich schon bei der Transplantation bemerkt habe. In einer autokrativen Gesellschaft entsolidarisieren sich die Mitglieder. Weil sie größere Vorteile darin sehen sich bei der Administration einzuschmeicheln, werden die Partner und Kollegen vergessen oder sogar mit den Ellenbogen ausmanövriert. Genau das haben die Laborkollegen nämlich seit Jahren getan. Die Einsicht, dass sie vielleicht doch auch ihre Kollegen brauchen könnten, kommt zu spät.

Ärztetag verabschieded Entschluss zur Korruption

30.05.2013

In derm Entschluss heißt es ua.

Der 116. Deutsche Ärztetag in Hannover fordert die Bundesregierung auf, keinen generellen Korruptionsstraftatbestand ausschließlich für Ärzte zu schaffen. Sollten strafrechtliche Regelungen eingeführt werden, müssen diese für alle Beteiligten im Gesundheitswesen gleichermaßen gelten, also auch für die Hersteller von Arzneimitteln und Medizinprodukten sowie für Krankenkassenvertreter.

Und was ist mit Gesundheitspolitikern? Die Abgeordneten in den Gesundheitsausschüssen (wie der Herr mit der Fliege zB.), die Mitarbeiter in den Gesundheits- und Sozialministerien, und nicht zu vergessen die KV-Funktionäre, und was ist mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA). Da ist doch die wirkliche Musik drin.

Es gibt doch kaum noch einen Beschluss des GBA, der nicht erkennen lässt, dass sich nur wieder  irgendwelche Partikularinteressen durchgesetzt haben.

Neuerjahrsansprache soll Frau Merkel

02.01.2013

In der Neuerjahrsansprache soll Frau Merkel gesagt haben (Entschuldigung, aber ich habe mir das Gesabber nicht selbst angetan), dass die Märkte noch stärker kontrolliert werden müssen.

Richtig da haben sie gut im Staatsbürgerkundeunterricht aufgepasst, Frau Merkel. Genau so haben wir damals den Marxismus eingetrichtert bekommen. Nur haben ich im Unterschied zu Ihnen inzwischen etwas dazugelernt, nämlich, dass der Sozialismus nicht funktioniert. Schade ich dachte Sie hätten das auch begriffen. Oder soll ich Ihre Äußerung als einsetzende Alzheimer-Demenz verstehen, bei der das Kurzzeitgedächtnis langsam nachlässt, während das Langzeitgedächtnis länger erhalten bleibt.

Vom Segen der Minijobs für …

10.12.2012

Minijobs gefährden reguläre Stellen schreibt die Süddeutsch Zeitung.

Seit der Einführung der Minijobs ist Deutschlands Wirtschaft wieder auf der Erholungskurs, weil dank der Minijobs das Verhältnis zwischen tatsächlich geleisteter und bezahlter Arbeit wieder stimmig geworden ist. Im Bundesdurchschnitt natürlich nur. Für den Einzelnen mag das ganz anders aussehen. Wir leisten uns aber schließlich auch ein Heer von sehr gut bezahlten Schmarotzern, deren Arbeit wenig, oder gar nichts nutzt. Manchmal schaden sie sogar nur: Partei- und Gewerkschaftsfunktionäre, Finanz- und Krankenkassenbeamte, Angestellte im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Rechtsanwälte, die nur Abmahnungen verschicken usw. usf.

Damit wir all diese Schmarotzer auch weiterhin gut durchfüttern können, müssen halt schon mal manche etwas härter arbeiten und weniger Lohn hinnehmen. [Leider ist ist der zweite Teil dieses schönen Satzes nicht von mir. Er stammt aus einen Sozialgerichtsurteil.]

Große Taten in der Geschichte verlangen nun mal ihre Opfer. War beim Bau der Pyramiden auch nicht anders.