Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Nicht-effektive Blutdrucksenkung sichert die Profite der Pharmaindustrie

24.09.2017

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Nach einem Bericht im Deutschen Ärzteblatt, in welchem die Ergebnisse der Hypertoniestudie Symplicity HTN-3 ausgewertet wurden, gibt es die renale Denervation als Behandlungsmethode für schwere Hypertonie in Deutschland nicht mehr. Der Autor und auch andere Kommentatoren zu dieser Studie stellen fest, dass diese Studie sehr schlecht geführt wurde und die dort eingeschlossenen Patienten sich in vielerlei Hinsicht von dem in Deutschland damit behandelten Patientengut unterscheiden, dass also eine Übertragung dieser Studie auf deutsche Verhältnisse ziemlich problematisch ist. Dennoch wurde die Therapie gestoppt.

Meine persönlichen Erfahrungen mit diesem Verfahren waren durchaus positiv. Es kam zu einer bedeutenden Blutdrucksenkung und Medikamente konnten abgesetzt werden. Schnell hat sich aus diesem Grunde die Methode verbreitet. Während sie anfangs nur in wenigen hochspezialisierten Zentren angeoten wurde, konnte es in wenigen Jahren fast jedes Katheterlabor durchführen. Auch die Zahl der damit behandelten Patienten stieg sprunghaft. Es war natürlich klar, dass sich jeder lieber mit einem einmaligen Eingriff behandeln lassen wollte statt ständig bis ans Lebensende blutdrucksenkende Tabletten einzunehmen.

Dagegen musste etwas unternommen werden.

Eine Studie musste her und diese wurde mit Symplicity HTN-3 durchgeführt. Die Studie war von Anbeginn schlecht geplant. Sowohl die Einschlusskriterien der teilnehmenden Zentren waren zu lasch und ermöglichten auch unerfahrenen Zentren teilzunehmen, als auch die Einschlusskriterien der behandelten Patienten. In summa sumarum war die Studie ein Reinfall und führte dazu das Schlagartig alle Verträge für die Durchführung dieser Methode von den Krankenkassen gekündigt wurden.

Für die Pharmakonzerne ist damit die Welt wieder in Ordnung. Man stelle sich vor wie man in diesen Zentralen gebibbert hatte, als man zusehen musste wie ein ganz wichtiger Markt auf einmal zusammenbrechen würde. Es wird gesagt, dass die Firma welche die Katheter für die Denervation lieferte eine neue Studien anstreben sollte, aber ich glaube nicht daran warum sollte sie. Diese Firma wird sehr genau um die Potentiale ihrer Therapie wissen. Wenn sie tatsächlich keinen Sinn mach, so haben sie in den Jahre zuvor den bestmöglichen Profit gemacht. Wenn sie jedoch andererseits jene Wunderwaffe ist mit der man den gesamten Markt der Hypertonietherapie aufrollen könnte, dann besitzt die Firma nun eine hervorragende Verhandlungsposition mit der Pharmalobby. In beiden Fällen wird es aber keine neue Studie geben und die Patienten stehen allein gelassen im Regen.

Das eine effektive Hypertonie-Therapie abgeschafft wurde ist nicht das erste Mal in der Geschichte. Beim Aliskiren war es vor einigen Jahren ähnlich. In der ALTITUDE-Studie wurde eine besonders effektive Blutdrucksenkung dieses Medikamentes nachgewiesen. In manchen Fällen sogar hin bis zu einer bedrohlichen Hypotonie. Ja mein Gott da hätte man einfach die Dosis reduzieren müssen. In der Praxis sieht man so etwas jeden Tag. Die Patienten waren in dieser Studie einfach überdosiert.

Zu der effektiven Blutdrucksenkung zeigte dieses Präparat offensichtlich auch hervorragende Effekte auf Sekundärerkrankungen. Es war also gleich in mehrfacher Hinsicht eine Gefahr für die Medizinindustrie. Es musste weg. Anlass bot dafür nun gerade eine Studie, die die besondere Effektivität der Präparates zeigen konnte. Wie lächerlich. Und so erschien ein Rote-Hand-Brief der ausdrücklich von der Verwendung dieses Präparates abriet. Seither empfehle ich es nur noch guten Freunden quasi unter der Hand.

Was man an diesen Beispielen erkennen kann ist, dass das Gesundheitsunwesen weder an einer guten medizinischen Versorgung der Patienten noch an einer Kosteneinsparung interessiert ist.

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Herzschrittmacher-Rückruf

05.09.2017

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Herzschrittmacher der Firma Abbot benötigen ein dringendes Softwareupdate wegen Sicherheitsrisiken.

Siehe da. Vor einiger Zeit halft noch vertuschen.

Big Pharma

31.05.2017

 

Interessante Fakten zu Big Pharma.

https://www.rubikon.news/artikel/das-ende-von-big-pharma

Jedes Unterdrückungssystem

22.05.2013

Jedes Unterdrückungssystem – zumindest seit Rom – arbeitet mit dem Prinzip teile und herrsche. Diejenigen, die in diesem System zu den Privilegierten gehören, hatten einfach nur Glück, nichts weiter. Sie mögen es selbst nicht so sehen, sondern ihr Glück ihren überragenden Fähigkeiten zuschreiben. Die Sklaven, die dem Cäsar im Kolosseum Wein einschenken durften, mögen hochmütig auf jene herabgesehen haben, die sich unten zur Belustigung des Volkes haben zerfleischen lassen müssen. Vielleicht haben sogar einige über die verzweifelten Hilfeschreie gelästert.

Aber, es zeugt keinesfalls von überragender Intelligenz, wenn man die vom System Benachteiligten, verzweifelt um ihre Anerkennung ringenden in ihrer Frustration als Misanthrop beschimpft. Im Gegenteil.

Korruption von Ärzten – Ja das gibt es wirklich

18.01.2013

Natürlich gibt es korrupte Ärzte. Wir haben sogar eine ganze Menge davon. Sie sitzen vornehmlich in den KVen und führen dort unter „Druck“ oder auf „Anreize“ der Krankenkassen oder der medizinischen Großindustrie skrupellos die kleinen Arztpraxen mit Budgetierungen, Gehaltsbeschränkungen und sogar Strafen in den Ruin. Ja, ein Großteil der sterbenden Hausarztpraxen geht auf das Konto dieser korrupten Ärzte.

Man findet korrupte Ärzte auch in der Politik wo sie im Interesse ihrer „Nebenbeschäftigung“ in medizinischen Großkonzernen eine Gesetzgebung zu verantworten haben, die das Sozialgesetz immer weiter vom Grundgesetz abdriften lässt.

Und man findet korrupte Ärzte auch in den Sozialgerichten selbst, wo sie als besitzende Richter Urteile absegnen, die elementarsten rechtlichen Normen widersprechen, und dafür im Gegenzug von den ebenso korrumpierten Ärzten in der KV einige „administrative Vergünstigungen“ genießen zu können.

Ah ich merke schon, um diese korrumpierten Ärzte geht es wieder einmal gar nicht. Es geht um die, die sich beim Kongress einen Werbekugelschreiber einstecken, so wie vielleicht der Tischler auf der Messe einen Zollstock. Wie kriminell. Nein, eigentlich geht es nur darum diejenigen einzuschüchtern, die am ehesten an der wirklichen Korruption etwas ändern könnten, weil sie diese unmittelbar täglich vor Augen haben.

Von der Judenhetze zur Arzthetze die Tragik Deutscher Gesellschaft

16.01.2013

Ich erinnere mich an mein Großvater. Er erzählte mir gern von seiner Jugend, und ich hört ihm interessiert zu. Einmal berichtete er, wie er heimlich einen jüdischen Arzt besuchte. Er hatte sich bei der Arbeit am Treibriemen den Unterarm verletzt und die Wunde wollte nicht heilen. Wahrscheinlich waren auch in der Tiefe viele Muskelschichten zerquetscht. Zum Glück hatte die Behandlung Erfolg, und alles  heilte folgenlos aus, und mein Großvater konnte wieder Musik spielen, und mit seiner Trompete von Dorffest zu Dorffest ziehen, bis ihn die Wehrmacht holte.

Dass mich mein Opa noch auf den Schoß nehmen und Geschichten erzählen konnte, verdanke ich seinem relativ sicheren Job als Musiker während des Krieges, und letztendlich auch jenem jüdischen Arzt. Obwohl zu dieser zeit Juden schon von allen Seiten diffamiert und öffentlich gemieden wurden, der besagte Arzt auch schon seinen Beruf hatte aufgeben müssen, klopfte mein Großvater eines abends verzweifelt an seine Tür und bat um Hilfe, die er dann auch prompt bekam. Die Wunde heilte bei dem jungen Mann schnell nachdem der Eiter und das alte Blut aus der Wunde geräumt waren. Nur von diesem Besuch hatte mein Großvater niemandem etwas erzählt. Nicht seinen Kollegen und Freunden nicht einmal seiner Familie. Zu sehr hatte er sich wohl für diesen „Verrat“ geschämt.

Auch mir wolle er anfänglich nichts davon erzählen. Erst als ich ihn nervte mir doch endlich mal was anderes zu erzählen, nicht die alten Geschichten von Krieg und Gefangenschaft, rückte er mit dieser traurigen Story raus. Und traurig war sie tatsächlich, denn bald darauf wurde auch dieser schon recht betagte Arzt abtransportiert und die kleine Stadt judenfrei erklärt.

Ich frage mich ernsthaft oft es noch ein anderes Land auf dieser Welt gibt, dem es wiederholt gelingt die respektabelsten und geachtetsten Menschen der Gesellschaft öffentlich zu hetzen – Juden damals im Faschismus wie Ärzte in der heutigen Gesellschaft. Juden damals vor ihrer systematischen Ausrottung hier in Deutschland waren nicht nur Ärzte, es waren Wissenschaftler, Künstler, Lehrer, ja Unternehmer, die vielen Menschen Arbeitsplätze schufen. Sie waren eine wichtige Stütze der Gesellschaft. Nicht anders die heute in Deutschland diffamierten und gehetzten Ärzte. Es sind diejenigen die oft weit über den gewerkschaftlichen Stundensatz oft bis zu völligen physischen Erschöpfung arbeiten um menschliches Leid zu mindern. Und sie werden deshalb auch von den meisten Menschen geachtet, angehimmelt zum Teil sogar vergöttert.

Im schroffen Gegensatz zu der öffentlichen Propaganda. Die zentral gesteuerten großen Medien geben genau das umgekehrte Bild. Sollte man diesen Medien folgen, so wären Ärzte die verabscheuungswürdigste Berufsgruppe überhaupt. Das ist keine kluge Politik. Das kann nicht gut gehen. Eine Gesellschaft die ihre intellektuelle Elite, die Menschen, die ihre ethisch moralische moralische Stütze bilden diskriminiert und eliminiert ist zum scheitern verurteilt. Damals wie heute. Nehmen Sie mich beim Wort. Jedes System, was sich so verhalten hat ist eingegangen.