Der Hacker der Herzschrittmacher ist tot

29.07.2013

Otto Prokop war ein hervorragender Wissenschaftler. Als Chef der Gerichtsmedizin verstand er es nicht nur viele seiner Assistenten für die Wissenschaft zu begeistern, er war auch ein brillanter Redner. Seiner Vorlesungen waren immer sehr gut besucht. Sie waren mitunter so gut besucht, dass die Assistenten durch dir Reihen fragten, ob denn überhaupt noch Medizinstudenten Platz gefunden hätten. Es ist ja auch ein spannendes Thema, die Gerichtsmedizin, und Prokopp konnte so spannend verkaufen, dass man sich von Seiten der Charité entschloss eine populärwissenschaftliche Sonntagsvorlesung für ein breites Berliner Publikum zu organisieren. Eines seiner Themen war „Der perfekte Mord“, und wie es so sein sollte, kam natürlich bei der Vorlesung heraus, dass es einen perfekten Mord nicht gibt, weil die Gerichtsmediziner immer etwas finden, was den Mord beweisen könnte.

Nun das ist natürlich nicht so. Im Seminar erzählten uns dann schon mal einige Assistenten, davon wie man Morde so geschickt durchführen könnte, dass Sie am Ende nicht nachweisbar wären. Eine Methode war, so erinnere ich mich, einen Herzschrittmacher zu manipulieren. Das gelang mit wenigen überall erhältlichen Bauelementen und der Energie einer gewöhnlichen Taschenlampe. Dies war ein streng gehütetes Geheimnis der DDR-Medizintechnik und ich war überzeugt, dass dies nur eine Problem der schlichten Bauweise der DDR-Schrittmacher war, und dass so etwas heute einfach nicht mehr möglich wäre. Dann las ich aber diesen Artikel.

Ein jungen Mann von 35 Jahren war plötzlich verstorben. Nein, nicht etwa, weil er auch einen Schrittmacher trug, sondern weil er die Welt darüber aufklären wollte, wie sich auch heute noch Schrittmacher manipulieren lassen. Eigentlich ist das völlig klar. Was da heute als Schrittmacher eingepflanzt wird, sind hochkomplizierte Computer mit einem direkten Draht zum Herzen. Diese kleinen Schrittmacher-Computer benötigen so etwas wie Bluetooth oder WLAN, damit man mit ihnen Daten austauschen und die Steuerung umprogrammieren kann. Es erscheint doch eigentlich nur allzu logisch, dass man sich auch in dieses System einhacken kann. Barnaby Jack hatte das herausgefunden und wollte es auf der jährlichen Black Hat Conference in Vegas, der größten Hacker-Konferenz Nordamerikas präsentieren.

Und nun ist er tot. Plötzlich und unerwartet. Das riecht doch nach Verschwörung. Zwar beteuert der oben zitierte Artikel, dass es keine Hinweise für ein Verbrechen gäbe und man den Leichnam zur Obduktion in die Gerichtsmedizin überführt hatte. Aber was bedeutet das schon…

Zwar behauptet der Artikel weiter, Barnaby Jack hätte sich keine Feinde gemacht, weil er immer zuerst die Hersteller informierte, aber ist dieses Argument wirklich überzeugend? Man versetze sich mal in die Lage eines Schrittmacherträgers, der erfahren würde, dass ihn jeder an irgendeiner Ecke mit einem kleinen Funkgerät, vielleicht sogar mit einer App auf seinem iPhon umbringen kann, ohne dabei auch nur die geringsten Spuren zu hinterlassen. Man stelle sich die Panikwelle unter den Schrittmacherträgern vor, immerhin 2,6% der über 75 jährigen in den USA. Man stelle sich vor wie sich Patienten entscheiden würden, wenn Ihnen Ärzte eine Schrittmacher anbieten würden. Man stelle sich die Aktienkurse vor. Und dann versetze man sich in die Lage derjenigen die solche Aktien besitzen. Erscheint es da wirklich plausibel, dass eine Vorabinformation vor Anfeindungen schützt?

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Medikamente – Korruption in Zulassung und Vermarktung

23.06.2013

Das Beispiel der USA hier anhand der FDA erkrlart ist sicher ähnlich in Europa.

http://mises.org/media/7780/Drugs-The-Good-The-Bad-and-The-Ugly

Die wichtigsten Headlines:

  • Es sterben mehr Menschen an Nebenwirkungen und Überdosierungen von FDA zugelassenen Medikamenten als von verbotenen Drogen.
  • Die FDA als Zulassungsbehörde ist einzig und allein durch interne Bürokratische Anreize kontrolliert.

Was sind gute, schlechte und hässliche Medikamente

  1. Gute Medikamente sind solche die über den freien Markt reguliert werden. Diese sind billig und häufig sehr effektiv. (zB. Aspirin, Magnesium-Supplemete).
  2. Schlechte Medikamente sind solche die nur über den Schwarzmarkt reguliert werden. Diese sind teuer und werden oft mit negativen Folgen konsumiert.
  3. Hässliche Medikamente sind solche, die über die Bürokratie der Zulassung gegangen sind.

Evidenzbasierte Blutzuckermessung

19.06.2013

Eine kürzliche in San Francisco vorgestellten Studie konnte zeigen, dass Blutzuckerselbstmessung langfristig die Diabeteseinstellung verbessert. Das wundert eigentlich niemand. Im Gegenteil, dass lässt sich für jeden schon mit simpelster Logik herleiten. Der gesunde Körper misst laufend den Blutzucker und passt entsprechend die Insulindosis an. Je näher man den Patienten mit künstlichen Mitteln an diesen gesunden Normalzustand bringt, desto besser. Dennoch in unserer von Irrationalität, man könnte auch sagen Dummheit, beherrschten Welt muss eine evidenzbasierte Studie her, die das auch wirklich belegt. Erst dann ist es den administrativen Stellen tatsächlich möglich auch die Kosten zu bezahlen.

Wem es tatsächlich logisch erscheint, dass man einen medizinisch völlig plausiblen Sachverhalt evidenzbasiert nachweisen muss, bevor man ihm Gesetzeskraft verleiht, der wir mir bestimmt auch erklären können, warum es auf der anderen Seite keine evidenzbasierte Studie dazu gibt, dass die Blutzuckereinstellung bei denjenigen Patienten und Praxen am besten läuft, wo die Messgeräte entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zB. regelmäßig in einem Ringversuch geprüft werden. Plausibel ist das nicht, denn der Diabetiker benötigt nur eine ungefähre Vorstellung, ob sein Blutzucker hoch oder niedrig ist um entsprechend zu reagieren. Ein paar Prozent Abweichung nach oben oder unten spielt da kaum eine Rolle.  Aber Logik zählt wie immer in der Politik nicht und evidenzbasierte Medizin in solchen Fällen offensichtlich auch nicht. Also Willkür?

Ich erinnere mich an eine Diabetes-Fortbildung, wo uns so ein dicker Laborarzt, anhand schöner Kurven erklärte wie schrecklich doch nach einiger Zeit die Messwerte von Blutzuckermessgeräten von dem tatsächlichen Laborwert abweichen. Diese Untersuchungen mögen durchaus stimmen, nur den Beweis, dass sich dies auch auf die Diabetesbehandlung oder besser noch auf das Überleben und die Lebensqualität der Patienten auswirkt, diesen Beweis blieb uns der Kollege Laborarzt schuldig. Mit diesen Diagrammen tourten die Laborärzte durchs Land und überzeugten die regulationsversessenen Politiker. Es wurde strenge Regeln der Qualitätskontrolle eingeführt.

Sicher es ging um viel Geld. Die Laborärzte konnten über diesen Hebel die Laborleistungen monopolisieren. Ich kenne mindestens zwei Kollegen, die sicherlich ein ausgezeichnetes Labor betrieben hatten, aber denen die Laborärzte mit solcher staatlichen Macht das Labor kaput machen konnten.

Daran musste ich denken als nun ein Schreiben unseres Labors auf meinen Tisch flatterte in dem die Laborärzte um Solidarität und Unterstützung baten. Hier kann ich nur das wiederholen, was ich schon bei der Transplantation bemerkt habe. In einer autokrativen Gesellschaft entsolidarisieren sich die Mitglieder. Weil sie größere Vorteile darin sehen sich bei der Administration einzuschmeicheln, werden die Partner und Kollegen vergessen oder sogar mit den Ellenbogen ausmanövriert. Genau das haben die Laborkollegen nämlich seit Jahren getan. Die Einsicht, dass sie vielleicht doch auch ihre Kollegen brauchen könnten, kommt zu spät.

Ärztetag verabschieded Entschluss zur Korruption

30.05.2013

In derm Entschluss heißt es ua.

Der 116. Deutsche Ärztetag in Hannover fordert die Bundesregierung auf, keinen generellen Korruptionsstraftatbestand ausschließlich für Ärzte zu schaffen. Sollten strafrechtliche Regelungen eingeführt werden, müssen diese für alle Beteiligten im Gesundheitswesen gleichermaßen gelten, also auch für die Hersteller von Arzneimitteln und Medizinprodukten sowie für Krankenkassenvertreter.

Und was ist mit Gesundheitspolitikern? Die Abgeordneten in den Gesundheitsausschüssen (wie der Herr mit der Fliege zB.), die Mitarbeiter in den Gesundheits- und Sozialministerien, und nicht zu vergessen die KV-Funktionäre, und was ist mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA). Da ist doch die wirkliche Musik drin.

Es gibt doch kaum noch einen Beschluss des GBA, der nicht erkennen lässt, dass sich nur wieder  irgendwelche Partikularinteressen durchgesetzt haben.

Rückgang der Bereitschaft zur Organspende

25.05.2013

Nun ist nach einer neusten Studie auch in den USA ein Rückgang der Spendenbereitschaft zu verzeichnen. Die USA waren bislang ein Musterland was die Spendenbereitschaft betraf. Sie hatte ja auch das freieste Gesundheitswesen und die freieste Gesellschaft. Nun ist, Obama sei dank, auch das amerikanische Gesundheitswesen auf dem besten Wege sozialisiert zu werden und als Auswirkung dessen geht wie in allen anderen Ländern mit staatlich reguliertem Gesundheitswesen die Solidarität der Menschen untereinander zurück.

Der Zusammenhang mag logisch nicht offensichtlich erscheinen, weil Sozialpolitiker aller couleur sich die größte Mühe geben ihre Interventionen als gerade eine Durchsetzung der Solidarität zu verschleiern. Aber es ist doch wohl logisch, dass in einem freien System, in welchem die Menschen nach ihren Leistungen bewertet werden, die Bereitschaft solche Leistungen für andere zu erbringen steigt. Das trifft nicht nur für materielle sondern natürlich auch ganz speziell für emotionale, partnerschaftliche Leistungen zu.

In einem staatlich dominierten System dagegen kann von einer partnerschaftlichen Leistung kaum eine entsprechende Gegenleistung erwartet werden. Während in einer freien Gesellschaft sich die Menschen an den Mitmenschen in ihrer unmittelbaren Umgebung orientieren ist es bei staatlich dominierten Systemen eben nur der Staat bei dem sich eine Anbiederung bezahlt macht. Mit anderen Worten in Diktaturen zahlt es sich eher aus seinen Nachbarn wegen Steuerhinterziehung anzuzeigen, als ihm eine Niere zu spenden.

Traurig aber wahr. Den Gipfel dessen was staatliche Einmischung für die Betroffenen selbst für Nachteile bietet, hat der in Deutschland kürzlich viel diskutierte angebliche „Transplanationsskandal“ bewirkt. Die staatlichen Stellen haben mit ihrer Einmischung nichts weiter erreicht als dass die Transplantationsbereitschaft weiter erheblich gefallen ist. Vielen Patienten wurde damit ganz klar geschadet.

Jedes Unterdrückungssystem

22.05.2013

Jedes Unterdrückungssystem – zumindest seit Rom – arbeitet mit dem Prinzip teile und herrsche. Diejenigen, die in diesem System zu den Privilegierten gehören, hatten einfach nur Glück, nichts weiter. Sie mögen es selbst nicht so sehen, sondern ihr Glück ihren überragenden Fähigkeiten zuschreiben. Die Sklaven, die dem Cäsar im Kolosseum Wein einschenken durften, mögen hochmütig auf jene herabgesehen haben, die sich unten zur Belustigung des Volkes haben zerfleischen lassen müssen. Vielleicht haben sogar einige über die verzweifelten Hilfeschreie gelästert.

Aber, es zeugt keinesfalls von überragender Intelligenz, wenn man die vom System Benachteiligten, verzweifelt um ihre Anerkennung ringenden in ihrer Frustration als Misanthrop beschimpft. Im Gegenteil.

Nötigung in der Manipulation öffentlicher Meinung

04.03.2013

Wenn mal wieder irgendwo gestreikt wird, findet sich bestimmt eine Reporter unserer staatlich rechtlichen Medien, der eine Umfrage unter den Betroffenen durchführt. In der Regel zeigen dann die Betroffenen mit einem Mikrofon vor der Nase und einer streng auf sie gerichteten Kamera ein breites Verständnis für die manchmal exorbitanten Gehaltsforderungen. Beim letzten Streik, der zu massiven Ausfällen von gebuchten Flügen in die Urlaubsgebiete führte, äußerte eine Betroffene fast entschuldigend, dass sie vielleicht nicht ganz so euphorisch wie die anderen den Streik begrüßen würde, weil schließlich sei dies der erste Urlaub mit ihrem Mann seit neun Jahren.

Diese Umfragen, obwohl als repräsentativ dargestellt, entbehren natürlich jeglicher statistischen Relevanz. Selbst wenn man wohlwollend annimmt, dass von den Redakteuren keine Auswahl der Antworten getroffen wurde, erlaubt eine Stichprobe von maximal 5 Befragten keinesfalls eine statistisch belastbare Aussage über die Meinung aller Betroffener.

Aber schlimmer noch. In einer Studie, konnten Peter DeScioli und Robert Kurzban zeigen, dass die Beurteilung anderer Menschen ganz stark davon abhängt, ob die getroffene Entscheidung öffentlich gemacht wird oder nicht. Ganz konkret gaben die beiden Forscher einer Kontrollgruppe die Aufgabe andere Menschen in ihrer Umgebung zu bewerten. Wenn sie diese Bewertung anonym vornehmen konnten, so kamen ganz unterschiedliche Bewertungen heraus, während in dem Falle, wo die Bewertung nicht anonym erfolgte, kaum Bewertungsunterschiede gemacht wurden. Offensichtlich hat der Mensch eine innewohnende Angst, es sich mit dem einen oder anderen zu verderben. Insofern ist die wohlwollende Beurteilung eines Streikes vor laufender Kamera nicht verwunderlich. Im Gegenteil man muss solche Befragungen schon als Nötigung betrachten, und die öffentliche Auswertung solcher Produkte der Nötigung ist Demagogie.

Warum erfolgt eigentlich keine Befragung von Patienten zu Ärztestreiks? Warum dagegen dürfen sich Befragte öffentlich zur Arztkorruption äußern?

Korruption von Ärzten – Ja das gibt es wirklich

18.01.2013

Natürlich gibt es korrupte Ärzte. Wir haben sogar eine ganze Menge davon. Sie sitzen vornehmlich in den KVen und führen dort unter „Druck“ oder auf „Anreize“ der Krankenkassen oder der medizinischen Großindustrie skrupellos die kleinen Arztpraxen mit Budgetierungen, Gehaltsbeschränkungen und sogar Strafen in den Ruin. Ja, ein Großteil der sterbenden Hausarztpraxen geht auf das Konto dieser korrupten Ärzte.

Man findet korrupte Ärzte auch in der Politik wo sie im Interesse ihrer „Nebenbeschäftigung“ in medizinischen Großkonzernen eine Gesetzgebung zu verantworten haben, die das Sozialgesetz immer weiter vom Grundgesetz abdriften lässt.

Und man findet korrupte Ärzte auch in den Sozialgerichten selbst, wo sie als besitzende Richter Urteile absegnen, die elementarsten rechtlichen Normen widersprechen, und dafür im Gegenzug von den ebenso korrumpierten Ärzten in der KV einige „administrative Vergünstigungen“ genießen zu können.

Ah ich merke schon, um diese korrumpierten Ärzte geht es wieder einmal gar nicht. Es geht um die, die sich beim Kongress einen Werbekugelschreiber einstecken, so wie vielleicht der Tischler auf der Messe einen Zollstock. Wie kriminell. Nein, eigentlich geht es nur darum diejenigen einzuschüchtern, die am ehesten an der wirklichen Korruption etwas ändern könnten, weil sie diese unmittelbar täglich vor Augen haben.

Von der Judenhetze zur Arzthetze die Tragik Deutscher Gesellschaft

16.01.2013

Ich erinnere mich an mein Großvater. Er erzählte mir gern von seiner Jugend, und ich hört ihm interessiert zu. Einmal berichtete er, wie er heimlich einen jüdischen Arzt besuchte. Er hatte sich bei der Arbeit am Treibriemen den Unterarm verletzt und die Wunde wollte nicht heilen. Wahrscheinlich waren auch in der Tiefe viele Muskelschichten zerquetscht. Zum Glück hatte die Behandlung Erfolg, und alles  heilte folgenlos aus, und mein Großvater konnte wieder Musik spielen, und mit seiner Trompete von Dorffest zu Dorffest ziehen, bis ihn die Wehrmacht holte.

Dass mich mein Opa noch auf den Schoß nehmen und Geschichten erzählen konnte, verdanke ich seinem relativ sicheren Job als Musiker während des Krieges, und letztendlich auch jenem jüdischen Arzt. Obwohl zu dieser zeit Juden schon von allen Seiten diffamiert und öffentlich gemieden wurden, der besagte Arzt auch schon seinen Beruf hatte aufgeben müssen, klopfte mein Großvater eines abends verzweifelt an seine Tür und bat um Hilfe, die er dann auch prompt bekam. Die Wunde heilte bei dem jungen Mann schnell nachdem der Eiter und das alte Blut aus der Wunde geräumt waren. Nur von diesem Besuch hatte mein Großvater niemandem etwas erzählt. Nicht seinen Kollegen und Freunden nicht einmal seiner Familie. Zu sehr hatte er sich wohl für diesen „Verrat“ geschämt.

Auch mir wolle er anfänglich nichts davon erzählen. Erst als ich ihn nervte mir doch endlich mal was anderes zu erzählen, nicht die alten Geschichten von Krieg und Gefangenschaft, rückte er mit dieser traurigen Story raus. Und traurig war sie tatsächlich, denn bald darauf wurde auch dieser schon recht betagte Arzt abtransportiert und die kleine Stadt judenfrei erklärt.

Ich frage mich ernsthaft oft es noch ein anderes Land auf dieser Welt gibt, dem es wiederholt gelingt die respektabelsten und geachtetsten Menschen der Gesellschaft öffentlich zu hetzen – Juden damals im Faschismus wie Ärzte in der heutigen Gesellschaft. Juden damals vor ihrer systematischen Ausrottung hier in Deutschland waren nicht nur Ärzte, es waren Wissenschaftler, Künstler, Lehrer, ja Unternehmer, die vielen Menschen Arbeitsplätze schufen. Sie waren eine wichtige Stütze der Gesellschaft. Nicht anders die heute in Deutschland diffamierten und gehetzten Ärzte. Es sind diejenigen die oft weit über den gewerkschaftlichen Stundensatz oft bis zu völligen physischen Erschöpfung arbeiten um menschliches Leid zu mindern. Und sie werden deshalb auch von den meisten Menschen geachtet, angehimmelt zum Teil sogar vergöttert.

Im schroffen Gegensatz zu der öffentlichen Propaganda. Die zentral gesteuerten großen Medien geben genau das umgekehrte Bild. Sollte man diesen Medien folgen, so wären Ärzte die verabscheuungswürdigste Berufsgruppe überhaupt. Das ist keine kluge Politik. Das kann nicht gut gehen. Eine Gesellschaft die ihre intellektuelle Elite, die Menschen, die ihre ethisch moralische moralische Stütze bilden diskriminiert und eliminiert ist zum scheitern verurteilt. Damals wie heute. Nehmen Sie mich beim Wort. Jedes System, was sich so verhalten hat ist eingegangen.

Neuerjahrsansprache soll Frau Merkel

02.01.2013

In der Neuerjahrsansprache soll Frau Merkel gesagt haben (Entschuldigung, aber ich habe mir das Gesabber nicht selbst angetan), dass die Märkte noch stärker kontrolliert werden müssen.

Richtig da haben sie gut im Staatsbürgerkundeunterricht aufgepasst, Frau Merkel. Genau so haben wir damals den Marxismus eingetrichtert bekommen. Nur haben ich im Unterschied zu Ihnen inzwischen etwas dazugelernt, nämlich, dass der Sozialismus nicht funktioniert. Schade ich dachte Sie hätten das auch begriffen. Oder soll ich Ihre Äußerung als einsetzende Alzheimer-Demenz verstehen, bei der das Kurzzeitgedächtnis langsam nachlässt, während das Langzeitgedächtnis länger erhalten bleibt.